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Fokus Innenstadt

Erst der Lockdown durch die Corona-Pandemie, dann die Nachrichten über eine mögliche Karstadt-Schließung: Die letzten Wochen haben deutlich gemacht, wie unsicher die Lage für den Handel in der Lübecker Innenstadt ist. Dass es allen Orts – und demnach auch in Lübeck -  einen Strukturwandel gibt, der Innenstädte verändert ist ja auch nicht neu. Wie immens die Auswirkungen aber sein können, wird oftmals erst durch so besondere Ereignisse wie die oben genannten deutlich.

Es gilt also nun, sich diesen Herausforderungen aktiv und zügig anzunehmen und Veränderungen im Rahmen der Möglichkeiten zu steuern. Dabei gilt es alle relevanten Akteure miteinzubeziehen – und das sind neben der Verwaltung, den Geschäftsbetreibern, Entwicklern, Forschern und in Teilen den Bürgern vorrangig die Immobilienbesitzer. Es muss gelingen, Konzepte zu entwickeln, die den Interessen aller Involvierten sowie den veränderten Ansprüchen der Kunden und den neuen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Mobilität und Digitalisierung gerecht werden. Zeitgleich müssen diese Konzepte attraktiv für Bewohner und Besucher gleichermaßen sein.

Klingt komplex. Ist es auch. Aber nicht unlösbar. Schließlich haben wir mit unserer historischen Altstadt und den Millionen Touristen außergewöhnliche Rahmenbedingung, von denen andere Standorte nur träumen können. Das gilt es zu nutzen. Und wir sollten keine Zeit mehr verlieren.


Dirk Gerdes, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lübeck und der KWL GmbH berichtet in seiner Kolumne "Wirtschaftslage" alle 14 Tage in den Lübecker Nachrichten über den Wirtschaftsstandort Lübeck. Feedback gerne an: kolumne@luebeck.org

Tags: Kolumne