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Künstliche Intelligenz als echter Mehrwert für die Wirtschaft

„KI – aber konkret. Künstliche Intelligenz in der Praxis“ – unter diesem Motto hatte die Wirtschaftsförderung Lübeck gemeinsam mit der Landeswirtschaftsförderung WTSH und dem Clusternetzwerk der Digitalen Wirtschaft (DiWiSH) nun in die media docks geladen. Rund 60 Unternehmensvertreter unterschiedlicher Branchen waren zusammengekommen, um sich zu dem vielfältigen Zukunftsthema, das mit Sprachassistenten, Smart Homes und maschinengestützten Prozessen mittlerweile nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken, zu informieren und zu erfahren, wie das Thema KI auch für KMUs Mehrwerte generieren kann.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dirk Schrödter, dem Chef der Staatskanzlei. Er sprach über die unterschiedlichen KI-Aktivitäten im Land, die herausragende Rolle des Standorts Lübeck in diesem Bereich und über das vom Land ins Leben gerufenen KI-Transfer-Hub, mit dem der Transfer von Wissenschaft in Wirtschaft im Bereich künstliche Intelligenz weiter vorangetrieben werden soll. Anschließend sprachen zudem die Lübecker Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Claudia Schmidtke, die zudem Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Bundestages ist, sowie Prof. Dr. Philipp Rostalski, von der Universität zu Lübeck, über die Einsatzfelder sowie über die Chancen und Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dann aber die sechs themenspezifischen Workshops, bei denen den Gästen die verschiedenen Aspekte von künstlicher Intelligenz nähergebracht wurden und der Einsatz in der Praxis anschaulich erläutert wurde. Dabei ging es unter anderem um die Themen Machine Learning, Intelligente Datenanalyse oder Bildverarbeitung. „Die Teilnehmer wurden von KI-Experten aus Schleswig-Holstein an die Hand genommen und haben in Workshops zu verschiedenen Themen konkrete Ideen entwickelt“, sagt WTSH Digitalisierungsexperte Felix Gebauer. „Der Mehrwert für die Workshop-Teilnehmer war sehr groß“, resümiert auch Dr. Johannes Ripken, Projektleiter DiWiSH. „Die Unternehmen hatten die Möglichkeit, konkrete Anwendungsfälle zu besprechen und ihre Ideen mit den KI-Experten zu diskutieren und zu entwickeln.“

Im Nachgang konnten diese Ideen dann in vertiefenden Gesprächen mit insgesamt vier Beratungsexperten der Wirtschaftsförderungen und dem DiWiSH vertieft und weiterentwickelt werden. „Mit der Ideen-Entwicklung und der Vertiefung dieser Ideen in den individuellen Beratungen haben wir die Unternehmer praxisbezogen mitgenommen und ihre Ideen vor Ort bereits ein Stück weit konkret werden lassen.“, sagt Spyridon Aslanidis, Projektleiter und Mitorganisator der Wirtschaftsförderung Lübeck. Es gelte nun, daran anzuknüpfen und die Ansätze über die bestehenden Ökosysteme im Land weiter voranzutreiben.

03.09.2020