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Schub für digitale Start-ups in Lübeck

Junge Teams mit digitalen Geschäftsideen fördern – das ist das Ziel des Business Accelerators, den Dr. Frank Schröder-Oeynhausen vom Technikzentrum Lübeck (TZL), Stefan Stengel von Glocal Consult und Rüdiger Schacht von der IHK jetzt auf den Weg gebracht haben. Mit dem Programm wollen sie die Lübecker Start-up Szene beleben und eng mit der den etablierten Unternehmen verknüpfen.  Inhaltlich soll der Fokus dabei auf den starken Lübecker Wirtschaftszweigen liegen: Medizintechnik, Ernährungswirtschaft und Logistik sowie auf dem Thema Smart City. „Wir wollen helfen, neue Innovationsysteme zu etablieren und die Gründungsdynamik am Standort nachhaltig fördern“, bringt es Frank Schröder Oeynhausen vom TZL auf den Punkt. Davon profitieren am Ende auch die etablierten Unternehmen.

Konkret heißt das: Pro Jahr sollen rund 12 Teams, die sich über Pitches für das Programm bewerben können, gefördert werden. Dabei gibt es nicht nur finanzielle Unterstützung und die Bereitstellung von Co-Working Räumlichkeiten in einem Multifunktionscenter (MFC) des TZL. Über das Partner-Netzwerk des Accelerators stehen Experten und Mentoren aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Rat und Tat zur Seite. „Durch den engen Kontakt zu etablierten Unternehmern und Experten, wollen wir gewährleisten, dass die Geschäftsmodelle am Ende auch zur Marktreife gebracht werden können“, erklärt Schröder-Oeynhausen. Eine Beteiligung an den Start-ups können sich die Partner jedoch damit nicht sichern. Sie erhalten Zugang zu den Teams und können sich über Kooperationen für spätere Beteiligungen empfehlen.

Ein weiteres besonderes Merkmal des Programms ist die gewählte Geschwindigkeit. In nur neun Monaten sollen die ausgewählten Teams über einen klar strukturierten und begleiteten Prozess bis nah an die Marktreife geführt werden. Dass das funktioniert, hat Stefan Stengel bereits bewiesen. Bei dem Programm SpeedUP! Europe hat er ein vergleichbares Programm mit Partnern auf europäischer Ebene und mit Hilfe europäischer Fördermittel erfolgreich umgesetzt.

Statt Geldern aus Brüssel gibt es diesmal finanzielle Unterstützung aus Kiel. Zu 50 Prozent wird das Programm gefördert – der Rest wurde bei den Partnern aus der hiesigen Wirtschaft eingeworben. Zur Beteiligung am Accelerator haben die Organisatoren verschieden Modelle aufgelegt, die sich nach Art der Organisation und Grad der Beteiligung orientieren. „Wir freuen uns über alle Unterstützer unseres Programms und sind noch offen für weitere Partnerschaften“, sagt Schröder-Oeynhausen. Je vielfältiger das unterstützende Umfeld ist, desto mehr profitieren am Ende auch die Teams.

Mehr Informationen zu dem Business Accelerator gibt es bei Frank Schröder-Oeynhausen vom TZL.