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Stadt aktiv entwickeln

Ansiedlung von Unternehmen, Betreuung von Lübecker Firmen, Entwicklung von Gewerbeflächen oder Standortmarketing – als Wirtschaftsförderer hat man stets unterschiedliche Facetten des Wirtschaftsstandorts im Blick. Ein Thema steht dabei meist nicht oben auf der Agenda – kann aber bei der Förderung der lokalen Wirtschaft durchaus große Bedeutung erlangen: Immobilienentwicklung.

Man muss und darf als Kommune oder städtische Gesellschaft durchaus die Frage stellen, ob es im Sinne des Standorts immer das Beste ist, auf dem Immobilienmarkt alles dem freien Spiel der wirtschaftlichen Kräfte zu überlassen. Denn was auf dem sogenannten freien Markt passiert – und das ist den Investoren ja nicht zu verdenken – hat meist maximale Gewinnabschöpfung zum Ziel. Ist aber eben nicht immer automatisch auch das Beste für den Standort. Nicht selten ist Gegenteiliges der Fall.

Eine strategische städtische Immobilienentwicklung wird sich langfristig und nachhaltig positiv auf den Standort auswirken. Wie so etwas aussieht, hat die KWL als städtische Gesellschaft etwa mit den media docks, dem Kanzleigebäude oder dem Gesamthafen gezeigt.  Das Kaisertor als stadtbildprägende Immobilie ist derzeit zudem in der Entwicklung. Um Lübeck – losgelöst von Gewinnmaximierung – nachhaltig zu attraktivieren, sollten solche Gedanken verstärkt in den Fokus gerückt werden.


Dirk Gerdes, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lübeck und der KWL GmbH berichtet in seiner Kolumne "Wirtschaftslage" alle 14 Tage in den Lübecker Nachrichten über den Wirtschaftsstandort Lübeck. Feedback gerne an: kolumne@luebeck.org

Tags: Kolumne