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Symbolbau

„Hypoport baut Bürogebäude für 800 Mitarbeiter am Lindenteller“ – so die Überschrift vergangene Woche, als die gemeinsamen Pläne des Börsenunternehmens und der Heinz Besser-Stiftung für das ehemalige Ford Lorenzen Grundstück am Eingang zur Altstadt bekannt gemacht wurden.

Diese Nachricht ist auf drei ganz unterschiedliche Weisen großartig für den Standort. Zum einen aus dem ganz einfachen Grund, dass endlich dieser elendige Schandfleck am Einfallstor zu unserer historischen Altstadt und in Sichtweite zum Holstentor verschwindet. Das wurde nach den vielen Jahren aller höchste Zeit! Zum anderen sind diese Nachrichten großartig, weil Hypoport mit dieser Standortentscheidung für Lübeck nicht nur viele Arbeitsplätze sichert, sondern auch neue schafft – ein Faktor der gemeinsam mit den entstehenden Steuereinnahmen gar nicht wichtig genug für Lübeck zu bewerten ist.

Zu guter Letzt aber ist diese Nachricht auch deshalb so großartig, weil sie ein ganz wichtiges Ausrufezeichen ist. Ein Ausrufezeichen für den Standort Lübeck. Hier lohnt es sich zu investieren. Hier finde ich als Konzern bessere Bedingungen als in der Metropole Berlin. Hier finde ich für Büroimmobilien geeignete und bezahlbare Flächen. Hier habe ich keine Sorgen, Personal zu rekrutieren. Hier kann ich wachsen. Ein Symbol – das Strahlkraft haben kann und dem ein oder anderen Unternehmen auf der Suche nach einem geeigneten Standort als Vorbild dienen kann.


Dirk Gerdes, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lübeck und der KWL GmbH berichtet in seiner Kolumne "Wirtschaftslage" alle 14 Tage in den Lübecker Nachrichten über den Wirtschaftsstandort Lübeck. Feedback gerne an: kolumne@luebeck.org

Tags: Kolumne