Von China nach Lübeck: Jialong Li absolviert seine Ausbildung bei Habotec
Die Habotec GmbH zeigt eindrucksvoll, wie gut die Integration internationaler Nachwuchskräfte funktionieren kann. Das Unternehmen entwickelt und fertigt elektrotechnische Lösungen für industrielle Anwendungen und ist bekannt für hohe Qualität und zuverlässige Projektabwicklung. Als anerkannter Ausbildungsbetrieb bildet Habotec rund 50 Auszubildende aus – ein starkes Signal für die Nachwuchsförderung in der Region. Bereits in der Vergangenheit hat das Unternehmen mit internationalen Fachkräften unter anderem aus Thailand, Vietnam und Tunesien zusammengearbeitet.
Über die Vermittlungsagentur German Education Management (GEM) fand Habotec den chinesischen Auszubildenden Jialong Li, der seit Juli seine Ausbildung zum Elektrotechniker im Unternehmen absolviert. Der Kontakt entstand bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Lübeck. Dort berichtete Habotec-Geschäftsführer Peter Bode von seinen Erfahrungen mit tunesischen Fachkräften. Die Agentur GEM war ebenfalls vor Ort und stellte im persönlichen Austausch Möglichkeiten der Fachkräftegewinnung aus China vor. Für Habotec war schnell klar: Das möchten wir ausprobieren.
Der Bewerbungsprozess verlief unkompliziert. Nach einem kurzen Erstgespräch per Teams erhielt Habotec ein Bewerbungsvideo und führte ein Online-Bewerbungsgespräch mit Jialong Li – der sofort überzeugte. Kurz darauf stand fest, dass Habotec ihm einen Ausbildungsplatz anbieten möchte. Besonders positiv empfand das Unternehmen die Unterstützung durch GEM: Von Visum über die Anreise bis hin zur Wohnungssuche übernahm die Agentur alle organisatorischen Schritte. Habotec selbst musste lediglich den Ausbildungsvertrag vorbereiten.
Für Jialong Li war Deutschland bewusst die erste Wahl. Die Ausbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf, bietet gute Zukunftschancen und die Verdienstmöglichkeiten sind höher als in China. Sein Ziel ist es, nach Abschluss seiner 3,5-jährigen Ausbildung in Deutschland zu bleiben. In Lübeck fühlt sich Jialong Li bereits sehr wohl. Die Stadt ist für ihn „der perfekte Ort“ – ruhig, freundlich und reich an Geschichte, für die er sich besonders interessiert. Auch im Alltag steht ihm GEM weiterhin mit Rat und Unterstützung zur Seite.
Juniorchefin Hannah Bode betont die Relevanz kultureller Offenheit für eine zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung. Sie wünscht sich mehr Aufgeschlossenheit gegenüber asiatischen Märkten und hebt hervor, welchen Mehrwert ein fundiertes Verständnis anderer Kulturen für internationale Geschäftsbeziehungen bietet. Besonders China nennt sie als dynamischen und innovativen Wirtschaftsraum mit einer beeindruckenden kulturellen Vielfalt. „China ist ein großartiges Land mit äußerst engagierten und offenen Menschen“, sagt Bode. „Wer sich auf den Austausch einlässt, gewinnt wertvolle Einblicke und neue Impulse.“ Dies gelte ebenso für andere Regionen der Welt. Die Gewinnung internationaler Auszubildender sei vielfach einfacher als erwartet, und die Zusammenarbeit mit jungen Talenten wie Jialong Li zeige, welchen positiven Einfluss internationale Perspektiven auf Unternehmen, Prozesse und Teamkultur haben können.
Mit guter Begleitung und Offenheit entstehen wertvolle Chancen – für Unternehmen und für junge Talente aus aller Welt.
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