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Standortprofil

Die Königin der Hanse ist seit 875 Jahren im Geschäft. Handel, Produktion und Innovation bestimmen hier von  jeher das Geschehen. Geprägt ist Lübeck von seiner vielfältigen Wirtschafststruktur und dem hohen Beschäftigunsggrad. Seit 2007 ist die Zahl der Beschäftigten um rund 20 Prozent auf über 100.000 gestiegen. Mehr als ein Drittel dieser Beschäftigten findet bei den großen und oft inhabergeführten Familienunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiter:innen einen Job. Darunter mancher Weltmarktführer und Hidden Champion. Die beschäftigungsstärksten und damit auch die prägenden Branchen sind Gesundheitswirtschaft, Ernährungswirtschaft, Logistik sowie private und unternehmensnahe Dienstleistungen. Die dynamischsten Entwicklungen am Standort haben in den letzten Jahren die zukunftsweisenden Branchen Bildung und Digitalwirtschaft genommen. Sie haben den größten prozentualen Zuwachs an Unternehmen und Beschäftigten.

Starke Netzwerke

Die starken und standortprägenden Branchen Lübecks sind in Clusternetzwerken organisiert. Aus dem Hause  der Wirtschaftsförderung Lübeck heraus ist die Ernährungswirtschaft im Netzwerk foodRegio e.V. mit mehr als 80 Mitgliedsunternehmen aus mittlerweile allen fünf norddeutschen Bundesländern sowie die Logistik mit rund 30 Unternehmen und Partnern im Netzwerk logRegio e.V. organisiert. Die stärkste Branche Lübecks, die Gesundheitswirtschaft mit ihren mehr als 20.000 Mitarbeiter:innen, organisiert sich im norddeutschen Branchennetzwerk Life Science Nord. Hinzu kommen zahlreichen branchenübergreifende Kooperationen - wie etwas der HanseBelt e.V., der Marketing Club, das EnergieCluster Digitales Lübeck und viel mehr - die gemeinsam mit den vielen informellen Netzwerken am Standort ein Umfeld zum wirtschaften schaffen.

Lagegunst

Die gute geografische Lage Lübecks hat über Jahrhunderte hinweg einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ausgeübt – und auch heute ist dieser Standortvorteil nicht minder wichtig. Die Hansestadt bildet den südwestlichsten Punkt, an dem die Ostsee erreicht werden kann und ist somit wichtiger Dreh- und Angelpunkt für den Güterverkehr. Die Autobahn A 1 verbindet Westeuropa auf kürzestem Weg mit Skandinavien und Lübeck in nur 30 Minuten mit Hamburg. Beide Hansestädte pflegen seit 800 Jahren gute Beziehungen. Heute ist die vertrauensvolle Kooperation Basis für den Aufbau einer kulturell, wirtschaftlich und wissenschaftlich übergreifenden Metropolregion, die das logistische Zentrum Nordeuropas ist. Als Zentrum des HanseBelts zwischen Hamburg und Kopenhagen kommt Lübeck auf der nordeuropäischen Zukunftsachse zudem eine besondere Bedeutung zu, die sich zukünftig mit dem Bau des Fehmarnbelttunnels noch stärker entwickeln wird und neue Möglichkeiten für die Wirstchaft schafft. Die Ostseeautobahn A 20 ist der Direktanbinder zum polnischen Stettin und Teil der „Baltischen Magistrale", die über Polen bis nach St. Petersburg führt. Selbst Destinationen in südliche Nachbarländer sind in nur einem Tag zu erreichen. Das Lübecker Schienennetz bindet das Eisenbahnnetz der Deutschen Bahn AG über ein großes Industrie- und Hafenbahnnetz an und integriert dabei auch Gewerbe- und Industriegebiete. Somit ist der Lübecker Hafen der einzige Ostseehafen mit direkter Anbindung an Autobahn, Schiene und Europas Binnenwasserstraßennetz über den Elbe-Lübeck-Kanal.

Hochschulstandort

Es sind seit jeher die Wissenschaftler:innen und Forscher:innen, die Gesellschaften und Kulturen mit ihren Entdeckungen und Erkenntnissen in den unterschiedlichen Bereichen immer weiter voranbringen. Vor allem die Wirtschaft hat davon schon immer profitiert – und profitiert noch heute von den zahlreichen Patenten und Erfindungen. Der Standort Lübeck bietet Unternehmen mit seinen vier Hochschulen und dem Fraunhofer Institut das optimale Umfeld für Innovationen und Erfindungen. Gemeinsam mit Unternehmen und regionalen Partnern schaffen die Technische Hochschule Lübeck, die Universität sowie die Uniklinik mit dem BioMedTech-Wissenschaftscampus beste Voraussetzungen: Ob Forschung und Lehre, Technologietransfer, Ausgründung, Weiterbildung oder Marketing – die auf dem Campus vorhandene Infrastruktur bietet den Beteiligten aus Wissenschaft und Wirtschaft hervorragende Bedingungen für Spitzenforschung, Produktentwicklung und Vermarktung. Die einzelnen Einrichtungen bieten darüber hinaus mit ihren Kompetenzzentren ein vielfältiges Angebot im Bereich Wissenstransfer für die Kooperation mit Unternehmen.